Vorstandswechsel im Förderverein der Telefonseelsorge

 


Von links nach rechts: Hartmut Jeske, 1. Vorsitzender Mitarbeiter-Ausschuss TelefonSeelsorge; Pastor Kurt Hämmerling, Kassenprüfer; Pastorin Marion Böhrk-Martin, Geschäftsführerin und Leiterin TelefonSeelsorge; Volker Navrath, Schatzmeister; Gundel Granow neue 1te Vorsitzende; Dr. Niels Hasselmann 1ter Vorsitzender a.D.; Marlies Lange, neue 2te Vorsitzende.

Niels Hasselmann legt nach 14 Jahren das Amt nieder - Neue Vorsitzende ist Gundel Granow
Innenstadt. „Niels Hasselmann war mir stets eine kluge Hilfe und sorgte für einen realistischen Rahmen meiner Ideen“, sagt Marion Böhrk-Martin ein wenig wehmütig. Nach 14 Jahren wechselt der Vorstand des Fördervereins der Telefonseelsorge Lübeck, deren Leitung die Pastorin ist, zum ersten Mal in seiner langjährigen Geschichte. Im Sitzungssaal des Christlichen Vereins Junger Menschen findet nicht nur die öffentliche Neuwahl des Vorstands statt, sondern auch der Ausstand Niels Hasselmanns.
„Heute ist es für mich schon etwas Besonderes“, verrät Hasselmann, als er zum letzten Mal die Vorstandssitzung eröffnet. Eigentlich hätte er schon im letzten Jahr gehen wollen. „Ich habe mir vorgenommen, dass ich alle meine öffentlichen Ämter niederlege, wenn ich 80 Jahre alt bin“, so Hasselmann. Einmal verlängerte er seine Amtszeit noch, nun ist definitiv Schluss. „Es gibt gerade keine großen Probleme, es ist ein guter Zeitpunkt zu gehen“, findet er.
Hasselmanns Ausstand fällt vor allem Pastorin Marion Böhrk-Martin nicht leicht. Sie suchte vor über 14 Jahren Unterstützung bei der Gründung eines Fördervereins für die Telefonseelsorge, deren Gelder einst knapp waren. „Und nur Niels Hasselmann wollte das Amt des Ersten Vorsitzenden übernehmen“, erinnert sie sich schmunzelnd zurück. Sie sei bis heute stolz darauf, den Alt-Propst für das Amt gewonnen zu haben: „Er ist humorvoll und weltoffen - es ist sein Verdienst, dass die Telefonseelsorge gut dasteht. Die 100 Ehrenamtler der Telefonseelsorge werden nicht nur ein Jahr lang ausgebildet, sondern erhalten auch Weiterbildungen und Seminare. Finanzielle Unterstützung leistet der Förderverein. „Wir organisieren aber auch Seminare und einmal jährlich ein großes Event“, erklärt Hasselmann.
Ganz verliert ihn der Förderverein natürlich nicht: „Selbstverständlich bleibe ich weiterhin Mitglied und möchte weiter verfolgen, was passiert“, so Hasselmann. Seine Nachfolge tritt nun Gundel Granow an. Die 62-Jährige wählte der Vorstand des Fördervereins der Telefonseelsorge Lübeck einstimmig zur Ersten Vorsitzenden. „Die Telefonseelsorge ist eine wichtige Arbeit, die unterstützt werden muss“, so die neue Vorsitzende. Tomma Petersen

 

Wir freuen uns sehr über das ermutigende Engagement unserer Mitglieder und Spender und danken ihnen herzlichst!

Die dringend notwendigen Schulungen und Fortbildungen für die 100 ehrenamtlichen Seelsorgenden, die Organisation des Rund- um-die Uhr-Dienstes und die Bekanntmachung des Angebotes kosten Geld- mehr, als der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg zur Verfügung stellen kann.

Unser Ziel ist darum die direkte Unterstützung der TelefonSeelsorge und andererseits die Aufgabe, weitere Mitglieder, Spender und Sponsoren zu finden, die einen relevanten Beitrag zur Sicherung der TelefonSeelsorge leisten.

Der Förderverein freut sich über jede Spende. Mitgliedsbeiträge stellen kalkulierbare Einnahmen dar. Da der Verein als gemeinnützig anerkannt ist, können Mitgliedsbeiträge und Spenden steuerlich geltend gemacht werden. Zu diesem Zweck stellt der Verein hierüber Zuwendungsbescheinigungen aus.

Dr. Niels Hasselmann
Gundel Granow

Vorsitzende Förderverein TelefonSeelsorge Lübeck e.V.





Björn Engholm

Björn Engholm

Mit alltäglichen Sorgen und Bedrückungen umzugehen, haben wir alle gelernt. Was aber tun, wenn Sorge und seelische Not so sehr drücken, dass sie eine bedrohliche Lebenskrise hervorrufen? Was tun, wenn es niemanden gibt, der zuhört, tröstet, rät? Zuflucht: in fast 26.000 Gesprächen im Jahr hört sie zu, teilt das Leid und weist Wege aus der Not; sie rettet - nicht selten - Leben. Wer der TelefonSeelsorge hilft, hilft Menschen zu Leben.